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Sicherheit im Magistrat Linz

Nach der schockierenden Bluttat in Vorarlberg, bei der ein Sozialamtsleiter getötet wurde, gibt es auch im Magistrat Linz unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern heftige Diskussionen über die Sicherheit an ihrem Arbeitsplatz. Viele MitarbeiterInnen wissen aus leidvoller Erfahrung, dass Drohungen von KundInnen immer wieder vorkommen, ja sogar tätliche Angriffe gab es bereits in manchen Bereichen.

Important!

Der Dienstgeber hat im Rahmen seiner gesetzlichen Fürsorgepflicht für die Sicherheit aller MitarbeiterInnen zu sorgen.

Wenn man weiß, dass in den Bezirkshauptmannschaften Linz-Land, Kirchdorf und Vöcklabruck, sowie im Linzer Landhaus Sicherheitskontrollen durchgeführt werden, dann fragen sich die Kolleginnen und Kollegen im Magistrat zurecht, wo die Sicherheitsmaßnahmen der Stadt Linz bleiben. Dass diese Kontrollen äußerst sinnvoll sind, zeigt die traurige Bilanz in den Bezirkshauptmannschaften. Im Durchschnitt sind es drei bis neun Stichwaffen, die bei diesen Kontrollen sichergestellt wurden. Das Land Oberösterreich hat reagiert und wird in allen Bezirkshauptmannschaften bis 2024 Sicherheitskontrollen einführen. Aus Sicht der Gewerkschaft und Personalvertretung reicht es keinen falls aus, an den Eingängen Videokameras zu installieren oder die Hintereingänge abzusperren. Es ist an der Zeit, dass der Dienstgeber ein sinnvolles Sicherheitskonzept ausarbeitet und schnellstens umsetzt.

Warning!

Die MitarbeiterInnen haben ein Recht darauf, nicht mit Angst um ihr Leben, in die Arbeit gehen zu müssen.