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Einsatz für Hortpädagoginnen hat sich ausgezahlt

Laut dem Impfplan des BMSGKP (Stand 15.3.2021) sollen in Phase zwei ab März u.a. „Personal in Schulen, Kindergärten, Kinderbetreuungseinrichtungen“ die erste COVID Schutzimpfung erhalten. Dies wurde von der Bildungsdirektion am 11. März auch in Horten des Magistrats Linz so angekündigt und den HortpädagogInnen sogleich ein Zeitfenster für die erste Teilimpfung in Kürze in Aussicht gestellt.

Nach aktuellsten Meldungen sollten zwar nun MitarbeiterInnen in Kleinkind- und Kinderbetreuungseinrichtungen wie Krabbelstuben, Kindergärten und Volksschulen ab Ende März geimpft werden. Die HortbetreuuerInnen, welche die gleiche Zielgruppe wie Volksschulleher betreuen wurden nun plötzlich ausgenommen und in der Warteschlange zurückgestuft. Eine Vorgehensweise, die so nicht hingenommen werden konnte. Denn die Kinder sind im exakt selben Alter wie jene, die von VolksschullehrerInnen betreut werden. Erschwerend kommt hinzu, dass im Hortbetrieb eine stärkere Durchmischung stattfindet als im Schulbetrieb und die HortpädagogInnen im Rahmen der Betreuungstätigkeit täglich über mehrere Stunden sehr intensiven und zum Teil auch körperlich nahen Kontakt (Hausübung machen, spielen, trösten, Essensausgabe, etc.) mit den Kindern pflegen müssen, der durch das Tragen einer FFP2 Maske deutlich erschwert wird. Durch diese gegebenen Arbeitsbedingungen ließe sich schließen, dass in einem Hort das Risiko einer Virus Übertragung jedenfalls nicht niedriger – möglicherweise sogar höher – ist, als in einem geregelten Schulbetrieb. Nicht nur die HortpädagogInnen verstanden nicht warum hier ein Unterschied gemacht werden soll.

Auch die Gewerkschaft und hier vor allem younion Landesobmann Christian Jedinger zeigte sich in dieser Frage kompromisslos und suchte das Gespräch mit der zuständigen Landesrätin Haberlander. Der Einsatz hat sich ausgezahlt, eine Zusage über die Impfung auch für diese Gruppe des Bildungsbereichs erfolgte. Einige HortpädagogInnen haben bereits schon ihren ersten Impftermin. Ein toller Erfolg, der zeigt, wie wichtig es ist eine starke Gewerkschaftsbewegung hinter sich zu haben.